Handout zum Science Day – Junitermin 2022: Ferkelkastration unter Vollnarkose am Bioschweinebetrieb
Ferkelkastration in Europa werden ca. 100 Millionen männlicher Ferkel jährlich kastriert. Unkastrierte Tiere bilden einen Geschlechtsgeruch aus, der im Fett und Fleisch der Tiere in Form von Androstenon, Skatol und Indol gespeichert wird. Auch wenn nur ein geringer Teil der Bevölkerung diesen Geruch/Geschmack wahrnimmt, besteht die Angst der Branche, dass der Imageschaden durch geruchsbelastetes Schweinefleisch unverhältnismäßig groß sein könnte. Seit Juli 2018 besteht für Bioschweinehalter in Österreich die Verpflichtung zur Kastration unter Betäubung und Schmerzausschaltung. Dies erfolgt üblicherweise durch Gabe eines intramuskulär verabreichten Narkosemittels. Welche Formen der Narkose abseits dieser Verabreichung möglich wären, und ob es Alternativen zur chirurgischen Kastration gibt wird am Science Day mit den Schüler:innen diskutiert.
Methodik und Didaktik
- Schul-/Lernstufe: Agrarschulen
- Sozialform: Passiv (Vortragsmaterial)
- Materialart: Informationsmaterial
- Materialtyp/Methodik: Handout
- Dauer: Teil einer UE
- Raum: Indoor