Kalk und pH-Wert im Grünlandboden

Herausgeber:in: HBLFA Raumberg-Gumpenstein Themenbereich: Landwirtschaft

Ein lebendiger Boden ist die Grundlage jeder erfolgreichen Bio-Grünlandwirtschaft. Er entscheidet darüber, wie stabil Erträge und Futterqualität sind, wie gut Pflanzen Trockenperioden überstehen und wie effizient Nährstoffe genutzt werden. Gerade in der biologischen Landwirtschaft, wo Wirtschaftsdünger zentrale Betriebsmittel darstellen, ist der Blick auf Bodenprozesse und Nährstoffflüsse von entscheidender Bedeutung.
Der pH-Wert bestimmt, in welchem Ausmaß Nährstoffe und Spurenelemente gelöst und pflanzenverfügbar vorliegen. Eine pH-Optimierung ist daher häufig wirksamer als eine zusätzliche mineralische Ergänzungsdüngung. Mit zunehmender Nutzungsintensität sollte der pH-Wert möglichst im optimalen Bereich um 6,2 liegen. Die oft genannten Untergrenzen von pH 5,0 (leichte Böden) bzw. 5,5 (schwere Böden) sind als absolute Untergrenzen zu verstehen und sollten nicht angestrebt werden. Auch extensiv genutzte, artenreiche Wiesen profitieren von pH-Werten um 6,2. Calcium spielt dabei eine zentrale Rolle: Es beeinflusst nicht nur den pH-Wert, sondern sorgt für eine stabile Bodenstruktur, fördert die Bildung eines krümeligen Gefüges und verbessert die Durchlüftung. Davon profitiert auch das Bodenleben – insbesondere Regenwürmer finden in gut strukturierten Böden bessere Lebensbedingungen. Diesen Vortrag von Dr. Walter Starz können Sie hier nachlesen bzw. nachhören/nachschauen.

Ein lebendiger Boden ist die Grundlage jeder erfolgreichen Bio-Grünlandwirtschaft. Er entscheidet darüber, wie stabil Erträge und Futterqualität sind, wie gut Pflanzen Trockenperioden überstehen und wie effizient Nährstoffe genutzt werden. Gerade in der biologischen Landwirtschaft, wo Wirtschaftsdünger zentrale Betriebsmittel darstellen, ist der Blick auf Bodenprozesse und Nährstoffflüsse von entscheidender Bedeutung.
Der pH-Wert bestimmt, in welchem Ausmaß Nährstoffe und Spurenelemente gelöst und pflanzenverfügbar vorliegen. Eine pH-Optimierung ist daher häufig wirksamer als eine zusätzliche mineralische Ergänzungsdüngung. Mit zunehmender Nutzungsintensität sollte der pH-Wert möglichst im optimalen Bereich um 6,2 liegen. Die oft genannten Untergrenzen von pH 5,0 (leichte Böden) bzw. 5,5 (schwere Böden) sind als absolute Untergrenzen zu verstehen und sollten nicht angestrebt werden. Auch extensiv genutzte, artenreiche Wiesen profitieren von pH-Werten um 6,2. Calcium spielt dabei eine zentrale Rolle: Es beeinflusst nicht nur den pH-Wert, sondern sorgt für eine stabile Bodenstruktur, fördert die Bildung eines krümeligen Gefüges und verbessert die Durchlüftung. Davon profitiert auch das Bodenleben – insbesondere Regenwürmer finden in gut strukturierten Böden bessere Lebensbedingungen. Diesen Vortrag von Dr. Walter Starz können Sie hier nachlesen bzw. nachhören/nachschauen.

Titelbild der Präsentationsfolie mit dem Titel Kalk und pH-Wert im Grünlandboden
Kalk und pH-Wert im Grünlandboden Foto: HBLFA Raumberg-Gumpenstein

Methodik und Didaktik

  • Schul-/Lernstufe: Agrarschulen
  • Sozialform: Passiv (Vortragsmaterial)
  • Materialart: Informationsmaterial, Unterrichts-/Bildungsmaterial
  • Materialtyp/Methodik: DVD / Film / Video, Präsentation, Wissensvermittlung
  • Dauer: Teil einer UE
  • Raum: Indoor